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Sonntag, 13. September 2015

Meine zweite Woche

Nun ja, jetzt ist auch meine zweite Ausbildungswoche zu Ende. Zu Beginn haben wir gelernt, eigen Methoden zu schreiben. Wenn in einem Programm an verschiedenen Stellen immer wieder eine bestimmte Abfolge von Befehlen wiederholt wird, dann kann man diese Befehlsfolge in eine sogenannte Methode packen. Eine Methode ist so gesehen nichts anderes, als ein selbst definierter neuer Befehl.

Als wir mit dem Schreiben eigener Methoden endlich vertraut waren, haben wir angefanden, uns mit Objektorientierung zu befassen. Ein Objekt ist eine Sammlung von Methoden und Attributen, die einen Gegenstand der realen Welt repräsentieren. Attribute sind dabei die Merkmale des Objekts und Methoden die Tätigkeiten, die das Objekt verrichten kann. Möchte man einen solche Gegenstand in seinem Programm verwenden, so benutzt man dazu einfach das entsprechende Objekt. Man sagt, man erzeugt eine Instanz des Objekts. Dafür muss man bei mehreren Gegenständen für jeden Gegenstand eine eigene Instanz erzeugen. Das hat beim Programmieren den Vorteil, dass man sich nicht mehr so genau damit beschäftigen muss, wie eine bestimmte Tätigkeit im Programm dagestellt wird oder was einen Gegenstand überhaupt ausmacht. Wenn man einmal das Objekt geschrieben hat, dann kann man es einfach verwenden.

Außerdem haben wir diese Woche noch ganz viele Aufgaben geübt. Am nächsten Freitag haben wir dann eine Klausur in Java. Dafür will ich noch ein wenig lernen. Aber nicht heute am Sonntag, sondern wärend der Woche.

Bis bald,
eure Nitzan

Mittwoch, 9. September 2015

Meine erste Woche

Hallo ihr Lieben,

Ich habe meine Ausbildung zur mathematisch-technischen Softwareentwicklerin zum 1. September, also vor einer Woche angefangen. Bei uns hier in Aachen beginnt die MATSE-Ausbildung immer zum 1.9. und nicht zum 1.8.. Da ich meinen Ausbildungsplatz sehr kurzfristig bekommen habe, habe ich der letzten Woche noch total viel organisatorisches zu regeln gehabt. Das war ziemlich anstrengend. Aber jetzt habe ich das Meiste hinter mir und kann mich voll und ganz auf die Ausbildung konzentrieren.
In den ersten vier Wochen haben wir Blockunterricht. In der ersten und zweiten Woche ist Programmieren in Java dran. Danach kommen zwei Wochen mathematische Grundlagen. Am Ende von jedem Block haben wir eine Klausur. Ich muss mich also mächtig ranhalten, um nicht jetzt schon schlecht abzuschneiden. Aber ich bin gut in den Stoff reingekommen. Meine Bedenken, ich könnte zu wenige Vorkenntnisse haben, waren überflüssig. Viele andere haben offenbar auch nicht mehr Vorkenntnisse, als ich.
Danach haben wir ausbildungsbegleitenden Unterricht. Das bedeutet, wir haben zwei Tage Unterricht und arbeiten drei Tage in der Woche. An Fächern werde ich dann Mathe, IT-Grundlagen und Programmieren in Java haben. Also direkt die harten Fächer ;).

Damit ihr euch besser vorstellen könnt, wie so eine Ausbildung abläuft, habe ich mir überlegt, ich schreibe euch noch etwas genauer, was in dieser Woche so an Stoff dran war:
Am ersten Tag haben wir uns nur mit organisatorischen Dingen befasst. Wir haben hier zum Beispiel unsere Stundenpläne für den Blockunterricht erhalten. Es gab eine Führung durch das Gebäude und wir haben unsere Dozenten kennen gelernt. Wir haben auch erfahren, wann wir Prüfungen haben und wie wir erfahren, wo die Prüfungen stattfinden. Außerdem haben wir über Krankmeldungen und solche Themen gesprochen. Zu guter letzt haben wir noch alle einen WLan-Zugang erhalten und unsere Accounts für die diversen internen Internetportale, auf denen wir wärend unserer Ausbildung alle wichtigen Informationen erhalten. Damit war der erste Tag auch schon vorbei.
Am zweiten Tag hatten wir erst einmal die Möglichkeit, Rückfragen zu organisatorischen Themen zu stellen. Das war auch dringend nötig, denn natürlich konnten wir uns bei weitem nicht mehr an alles erinnern,was wir am Tag zuvor erfahren hatten. Danach ging es dann aber auch mit dem Unterricht los. Das Thema für den Tag waren lineare Programme. Wir haben simple Datentypen, wie etwas int, char oder boolean kennen gelernt. Außerdem haben wir uns damit beschäftigt, was eine Variable in einem Programm ist. Zum Schluss haben wir geübt, Variablen eines Datentyps in Variablen eines anderen Datentyps umzuwandeln. Damit war der zweite Tag dann auch schon rum.
An Tag drei ging es zum ersten mal direkt morgens mit dem Unterricht los. Wir haben begonnen, uns mir Kontrollstrukturen zu beschäftigen. An dem Tag haben wir if-Anweisungen und for-Schleifen kennen gelernt. Mit einer if-Anweisung kann man erreichten, dass ein Teil eines Programms nur unter einer bestimmten Bedingung ausgeführt wird. Mit einer for-Schleife erreicht man, dass ein Programmabschnitt eine vorher festgelegte Anzahl von Malen wiederholt wird. Den Umgang mit diesen Strukturen haben wir dann auch sehr viel selber geübt.
Am letzten Tag dieser ersten Woche haben wir dann noch while-Schleifen kennen gelernt. eine while-Schleife bewirkt, dass ein Programmteil so lange wiederholt wird, wie eine bestimmte Bedingung erfüllt ist. Außerdem haben wir die Befehle break und continue kennen gelernt. Diese sind wichtig beim Umgang mit Schleifen, aber es ist am Anfang verflixt schwierig, sie richtig anzuwenden. Dashalb haben wir das dann sehr lange geübt.
Das war auch schon meine erste Woche. ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick geben. Schaut doch bald wieder hier, in meinem Blog vorbei.

Eure Nitzan